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Link-Tipps fürs Gründen

Eine handverlesene Auswahl empfehlenswerter Quellen.

Wer sich selbständig macht und ein eigenes Unternehmen gründet, benötigt zuverlässige Informationen zu Fördermöglichkeiten, steuerlichen Fragen und ganz praktischen Hilfen. Eine Übersicht der fünf interessantesten Websites für Gründer.

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(Foto: Shannon Rowies/Unsplash)

Gründerküche: Im besten Fall 2563,50 Euro im Monat Zuschuss erhält ein Gründer oder eine Gründerin, wenn er oder sie zuvor arbeitslos war, in ähnlicher Größenordnung Arbeitslosengeld erhalten hat und einige weitere Voraussetzungen erfüllt. Das Geld gibt es für die Dauer von sechs Monaten, jeden Monat. Danach kann man auf Antrag weitere neun Monate lang 300 Euro in jedem Monat bekommen. Das Geld ist steuerfrei. Was es beim Beantragen zu beachten gilt, erklärt die „Gründerküche“ ausführlich und leicht verständlich.

Förderland: Um Zuschüsse als Gründer zu bekommen, braucht man einen Businessplan und eine Tragfähigkeitsprüfung dieses Plans durch eine sogenannte fachkundige Stelle. Den Businessplan sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es gibt zwar Vorlagen im Web, doch diese sind meist auch den Mitarbeitern beim Arbeitsamt bekannt. Wie man so einen Plan schreibt, erklärt das Portal „Förderland“ ganz gut. Vorsicht beim Googeln: Vielfach bieten unseriöse Anbieter kostenpflichtige Beratung fürs Gründen und Schreiben des Businessplans an.

Karrierebibel I: Haben Sie das Zeug zum Gründen? Die Arbeit besteht nicht einfach nur aus einer guten Idee. Gerade in der Anfangszeit kann es bedeuten, dass man sich schnell von der 40-Stunden-Woche verabschieden muss. Plötzlich kommen Fragen zur Umsatzsteuer und zur Einkommensteuer auf, die man erst einmal klären muss, bevor die erste Rechnung geschrieben werden kann. Die „Karrierebibel“ gibt auf viele praktische Fragen des Selbstständigen eine Antwort und verlinkt weiter zu anderen Experten.

Karrierebibel II: Welche Versicherung braucht man als Selbstständiger, und welche Fördermöglichkeiten gibt es über die Agentur für Arbeit hinaus? Eine gute Übersicht gibt einmal mehr die „Karrierebibel“. Betriebshaftpflicht- oder Geschäftsinhaltversicherung hat man als Gründer nicht automatisch auf dem Plan, hier wird aufgelistet, über welche Versicherungsarten man sich besser vorher informieren sollte. Und dass es bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau und bei „Business Angels“ durchaus weitere Gelder zum Gründen geben könnte, lernt man auch nicht in der Schule.

Für-Gründer.de: Welche Unternehmensform soll das eigene Unternehmen haben? Wie genau ist die Idee fürs eigene Unternehmen, wie sollte man planen und was gilt es zu beachten? Die Seite „Für-Gründer.de“ hilft bei der Auswahl der Unternehmensform, gibt Checklisten für die ersten Schritte und nennt Tipps für Formulare und Anträge. Die Seite wird von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ unterstützt.

Wichtige Links zu Förderprogrammen: lokal, landesweit und beim Bund:

Starterzentrum Rheinland-Pfalz: In dem Internetportal der IHK/HWK-Starterzentren in Rheinland-Pfalz finden Existenzgründer schnell und einfach alle wichtigen Informationen für ihren Weg in die Selbständigkeit. Es enthält außerdem Veranstaltungshinweise, Checklisten, ein umfangreiches Wirtschaftslexikon, Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie über 200 Downloads und Links. Ansprechpartner bei den Trier Wirtschaftskammern (HWK Trier / IHK Trier) sind hier abrufbar. Ein Überblick über wichtige Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz ist hier abrufbar.

Existenzgründung der ISB: Die Investitions- und Strukturbank (ISB) Rheinland-Pfalz vergibt Fördermittel für Existenzgründer und Selbstständige in Rheinland-Pfalz. Sie bietet ein umfassendes Finanzierungsangebot, das nicht nur Förderdarlehen sondern auch Zuschüsse, Beteiligungen, Wagniskapital (VC) und Bürgschaften umfasst. Eine Übersicht zur Förderprogrammen zur Existenzgründung ist hier abrufbar: Anträge für die Fördermittel der ISB können sowohl bei der eigenen Hausbank gestellt werden oder aber bei der ISB direkt. Kontakt zur ISB; Informationen zum Thema „Gründen und investieren“

Gründungsinitiative Einen detaillierten Überblick über die Gründungsförderung im Land bietet die Internetseite der Gründungsinitiative des Wirtschaftsministeriums. Die Gründungsinitiative Rheinland-Pfalz informiert über die Förderhilfen des Landes und stellt das breite Angebot an Informationen, Beratung und finanzieller Unterstützung vor, das für Gründerinnen und Gründer bereitsteht: Auf den Seiten sind Hinweise zu Beratungseinrichtungen und Informationsmaterial sowie eine Übersicht der Angebote verschiedener Beratungsinstitutionen abrufbar.

KFW: Die Gründerplattform ist ein gemeinsames Online-Angebot des Bundeswirtschaftsministeriums und der KfW. Es will Gründen einfacher machen und dadurch mehr Menschen zu diesem Schritt ermutigen.

Förderdatenbank des Bundes: Eine gute Möglichkeit zur Fördermittelrecherche ist die Förderdatenbank des Bundes, die auch Fördermittel für Existenzgründerinnen und Existenzgründer berücksichtigt.

Förderprogramme des Bundes: Existenzgründungsportal auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Seite gibt Auskunft über die wichtigsten Förderprogrammen für Gründerinnen, Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen.

Unterstützung im Bereich „Spielentwicklung:

Neue Beratung für Kreativschaffende durch das descom Designforum Rheinland-Pfalz: Beratungsangebot für Kreativschaffende in Rheinland-Pfalz. Das kostenfreie Angebot richtet sich an Gründer, Selbstständige, Startups und Kreativunternehmen und bietet Orientierung beispielsweise bei Fragen zu Förderprogrammen oder vermittelt wichtige Ansprechpartner vor Ort

Computerspieleförderung des Bundes (De Minimis Beihilfe): bis zum 30. August 2019 können Anträge für eine „De-minimis-Beihilfe zur Computerspieleförderung des Bundes“ beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht werden.