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Zweiter Mieter im Hub eingezogen

Oliver Jax, ausgebildeter Pädagoge und Gründer der Eventagentur Claw Events, ist zweiter Mieter im Digital Hub Region Trier und zog bereits im Dezember 2019 in die Räumlichkeiten des Digital Hubs in der Jägerkaserne ein.

Mit seinem Start-up, das seit ungefähr einem Jahr besteht, begleitet er Veranstaltungen von Beginn an bis hin zur Evaluation nach Abschluss der Veranstaltung. Dabei fokussiert er sich nicht nur auf private oder Firmenevents, sondern organisiert außerdem eine Bandbreite an öffentlichen Veranstaltungen, unter anderem eine Veranstaltungsreihe im Schmit-Z.

Zudem möchte er künftig Veranstaltungen zu digitalen Themen in Trier mitorganisieren, z.B. e-Sports etc.

Gründe für seinen Einzug in das Digital Hub Region Trier war einerseits das eigene Büro, da er viel online arbeiten kann, selbst Team- und Projektarbeiten sind hierdurch gut möglich. Andererseits sieht Oliver Jax  mögliche Synergieeffekte und einen effektiven Austausch mit anderen Mietern, für die er bei Bedarf verschiedene Veranstaltungen organisieren kann.

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Rückblick 1. Trier City-Hack

Stadt Trier – Marktreife Apps für die Verkehrswende

Nichts weniger als die „Zukunft der Mobilität“ hatten sich die Veranstalter als Thema für den ersten Trierer „City-Hack“ ausgewählt. Zwar konnten die rund 70 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den zwei Tagen nicht alle anstehenden Verkehrsprobleme in der Region lösen, doch bei der Abschlussrunde wurden mehrere fast schon marktreife Apps präsentiert. Insgesamt elf Teams arbeiteten bei dem Hackathon, der auf Einladung der städtischen Wirtschaftsförderung und der Lokalen Agenda 21 auf dem Campus Schneidershof der Hochschule Trier stattfand, an den fünf Aufgabenstellungen, genannt „Challenges“. Diese waren von der EGP, der Sparkasse Trier, dem Wirtschaftsministerium, den Stadtwerken und der Hochschule eingebracht worden. Vertreterinnen und Vertreter der genannten Institutionen bildeten auch die Jury zur Vergabe der Preisgelder.

Solidarischer Lieferdienst

Die weiteren Preise des Hackathons waren vom Wirtschaftsministerium mit je 1500 Euro dotiert und gingen an folgende Gruppen: Das Team „Tausch“ programmierte eine App für die Bewohner eines autoarmen Stadtviertels, die bei der Routen- und Verkehrsmittelwahl hilft, das Carsharing unterstützt und eine Mitfahrbörse bietet. Die Gruppe „Mobilitätshub“ präsentierte die Vision eines neuen Verkehrsknotenpunkts an der Hochschule, der eine barrierefreie Bushaltestelle mit Ladestationen für E-Bikes, einem Parkhaus und einer Seilbahnstation verbindet. Das Team „Geocoptix“ stellte die Weiterentwicklung des Parkleitsystems zu einem Verkehrsleitsystem vor, in dem Live-Daten zu Verkehrs- und Abgasbelastung bestimmter Straßen angezeigt werden. Und das Team „Couweda“ befasste sich mit dem Problem der „letzten Meile“ in ländlichen Gebieten: Paketdienste planen, ihre Päckchen nicht mehr an einzelne Adressen auszuliefern, sondern nur noch an einen Sammelpunkt, wo sie der Empfänger dann selbst abholen muss. Ziel der App ist es, innerhalb eines Dorfes einen Auslieferdienst auf freiwilliger Basis zu organisieren, so dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität ihre Sendungen doch zu Hause empfangen können. Andere Gruppen, die an der Challenge „Logistiklösungen im ländlichen Raum“ arbeiteten, entwickelten Lösungen für einen kombinierten Personen- und Warentransport.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe besuchte die Abschlussrunde des City-Hacks und zeigte sich von den Ergebnissen, die die durchweg jungen Teams mit vielen Studierenden erarbeitet hatten, begeistert: „Es ist hier ganz deutlich geworden, dass Nachhaltigkeit und Digitalisierung kein Gegensatz sind, sondern zusammengehören. Deshalb ist es auch ein richtiges Zeichen, dass die Wirtschaftsförderung und die Lokale Agenda 21 gemeinsam so eine Veranstaltung anbieten. Als Thema für den nächsten City-Hack könnte ich mir den Wohnungsbau vorstellen.“

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Trägerverein für den Digital Hub in Trier gegründet

Sie sind mit ihren Institutionen im Digital Hub dabei: Bernd Elsen und Rudi Müller (HWK), Christiane Luxem (Stadt Trier, Wirtschaftsförderung), Thorsten Beuke (Vereinigung Trierer Unternehmer), Jan Glockauer (IHK), Michael Jäckel (Uni Trier), Katharina Dehnke (Bitburger Braugruppe), OB Wolfram Leibe, Werner Schwarz (Gerolsteiner Brunnen), Frank Vanzetta (Stadtwerke), Dorit Schumann (Hochschule Trier, v. l.).
Foto: Wirtschaftsförderung

Unter Leitung von Oberbürgermeister Wolfram Leibe hat sich am Dienstag der Verein „Digital Hub Region Trier“ gegründet. Der Verein soll die Trägerschaft für den Digital Hub übernehmen.

Den Vorstandvorsitz wird künftig Werner Schwarz, Chief Digital Officer bei der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG übernehmen. Zu seinen Stellvertretern wurden Angelika Thielen, Bitburger Braugruppe GmbH sowie Arndt Müller von der SWT-AöR gewählt.

Der Vorstand wird komplettiert durch Thomas Krzywon, Vereinigung Trierer Unternehmer in der Region Trier e.V. als Schriftführer, Christiane Luxem, Leiterin der Wirtschaftsförderung Trier als Kassenwartin und Prof. Dr. Dorit Schumann, Präsidentin der Hochschule Trier als Beisitzerin.

Zu den weiteren Gründungsmitgliedern zählten Dr. Jan Glockauer, Industrie- und Handelskammer Trier, Rudolf Müller als Präsident der Handwerkskammer Trier und Prof. Dr. Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier.

Der Verein hat die Aufgabe, den rechtlichen und organisatorischen Rahmen zu schaffen und abzusichern, in dem dann das eigentliche inhaltliche Leben des Digital Hubs stattfinden wird. Der Digital Hub Region Trier hat im November seinen Betrieb in einem Gebäude der ehemaligen Jägerkaserne in Trier-West aufgenommen. Gründer aus der Digitalbranche können in dem historischen Kasernengebäude aus der Kaiserzeit zu günstigen Konditionen Arbeitsplätze mieten. Die Idee ist, an diesem Standort Startups, Forschung, Wissenschaft, Investoren, Vertreter der Wirtschaft und öffentliche Institutionen zu bündeln. Das soll es jungen Unternehmern erleichtern, Netzwerke zu bilden und gemeinsam Ideen voranzutreiben.