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Der Neue Hub-Manager stellt sich vor

Kai Wilwertz hat Anfang Juli seine neue Stelle als Hubmanager des Digital Hub Region Trier angetreten.

Der 32-jährige hat Informationsmanagement in Koblenz studiert. Zuvor beriet er als Referent für Digitale Wirtschaft bei der IHK Trier die Unternehmen in der Region zum Thema Digitalisierung. In seiner Freizeit spielt der gebürtige Trierer Videospiele und leitet eine eigene Pen-and-Paper-Rollenspielgruppe.

Für den Hub plant Herr Wilwertz ein Beratungsangebot für Start-Ups und etablierte Unternehmen mit verschiedenen Workshops und Veranstaltungsformaten, welche die möglichen Synergieeffekte in der Region voll ausschöpfen.

Was sonst noch zu seinen Aufgaben und Plänen gehört erläutert er in einem kurzen Interview.

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Veranstaltungsrückblick – „1. Trierer Healthcare Hackathon“

Am 19. und 20. Juni 2020 war es endlich soweit: rund 100 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten es kaum erwarten, sich beim 1. Trierer Healthcare Hackathon den Herausforderungen bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens zu stellen. Die Besonderheit des Hackathons war dabei nicht nur das brandaktuelle Thema der Veranstaltung, sondern auch das Format: das Hacken fand dieses Mal ausschließlich online statt. Die Veranstalter – die Wirtschaftsförderung der Stadt Trier, der Digital Hub Region Trier, der Digital Health Hub Trier, die Lokale Agenda 21 e.V. sowie der MITL e.V.  – wagten sich mit dem rein digitalen Event auf ein bisher noch unbekanntes Terrain; und das mit großem Erfolg! In den Abschlusspräsentationen konnten besonders die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit ihren innovativen Ideen und Konzepten die Jury überzeugen.

Angeregt von den informativen und interessanten Keynotes von Nancy Poser (Richterin am Amtsgericht Trier) zum Thema Inklusion und von Jörg Mogendorf (Pflegedirektor, Brüderkrankenhaus Trier) zu Thema Pflege, konnten sich die Teilnehmenden entscheiden, zu welcher der insgesamt vier Challenges – „Pflege – Future Clinic“, „Inklusion und Diveristy“, zur Schülerchallenge „Next generation“ oder der „Open Challenge“ – sie im Team ein digitales Konzept entwickeln wollten.

„3- 2- 1- jetzt wird gehackt“ – gemeinsam mit der Moderatorin Denise Schneider zählte Oberbürgermeister Wolfram Leibe den Countdown runter und gab den Startschuss ins gemeinsame Hack-Wochenende.

Bis spät in die Nacht tüftelten die Teams an ihren digitalen Lösungen. Musikalisch begleitet wurde das „Moonlight-Hacking“ dabei durch das DJ-Duo Die Benzos, die den Teilnehmenden Sounds und Beats vom Feinsten im Live-Stream servierten. 

Nach 24-Hours-Hacking fanden am Samstagnachmittag die Pitches der sechs Teams statt. Im Anschluss beriet eine Fachjury mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Pflege, Medizin, Wirtschaft, Wissenschaft und IT über die spannenden und kreativen Lösungsansätze.

Die drei Preisgelder der Challenges „Pflege – Future Clinic“, „Inklusion und Diveristy“ und „Open-Challenge“ in Höhe von 1500 Euro, zur Verfügung gestellt durch die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, gingen an die App „WunDoku2Go“ mit ihrer Idee zur vereinfachten und flexibleren Aufzeichnung von Patienten-Wunden, an das Team der „KIT-App“, deren App einer automatisierten und praxisnahen Anwendung zur Vereinfachung von Sprache und Herstellung von Verständlichkeit dient, die nicht nur im Gesundheitswesen sehr hilfreich sein kann. Die Open Challenge konnte eine Schülergruppe des Max-Planck-Gymnasiums mit ihrer Idee zur App „HandinHand“ für sich entscheiden, die den sozialen Zusammenhalt der Region stärken und speziell Menschen mit Beeinträchtigung einbinden soll. In der der Schülerchallenge „Next Generation“ konnte das Humboldt-Gymnasium Trier mit ihrer App „Fire“ die Jury überzeugen und gewann hier das Preisgeld von 500 Euro.

Darüber hinaus wurden noch zwei Sonderpreise verliehen. Die IKK Südwest vergab 500 Euro für die App „InRooplan“, die ebenfalls von Schülern des Max-Planck-Gymnasiums entwickelt wurde und dabei verhelfen soll, die Räume der Schulgebäude effizienter nutzen zu können. Die Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums hatten gleich doppelten Grund zur Freude: „Fire“ erhielt noch eine weitere Auszeichnung, den Nachwuchspreis der Wirtschaftsförderung der Stadt Trier in Höhe von 1000 Euro.

Es war eine gelungene Veranstaltung, die nicht nur zahlreiche innovative Resultate für das Gesundheitswesen lieferte, sondern auch gezeigt hat, wie kreativ und ergebnisreich digitale Events sein können. Der Anfang für weitere spannende digitale Formate ist gemacht.

Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Gefördert wurde der 1. Trierer Healthcare Hackathon von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz.